KOMMISSAR BELLAMY

Concorde - Plakat Bellamy

Concorde - Plakat Bellamy

Frankreich 2009 – frz. O.m.U. – 110 Min. – Kamera: Eduardo Serra – Musik: Matthieu Chabrol – Buch: Claude Chabrol, Odile Barski – Regie: Claude Chabrol. – Mit Gérard Depardieu, Marie Bunel, Clovis Cronillac, Jacques Gamblin, Vahina Giocante, Marie Matheron, Adrienne Pauly, Maxence Aubenas, Yves Verhoeven, Bruno Abraham-Kremer, Rodolphe Pauly.

Wie jedes Jahr verbringen der Pariser Kommissar Paul Bellamy und
seine Frau Francoise die Sommerferien in ihrem Elternhaus im südfranzösischen Némes. Obwohl Francoise viel lieber ins Ausland verreisen würde, fügt sie sich dem Willen ihres Mannes, der Veränderungen hasst und einfach nur seine Ruhe haben möchte.
Die Ruhe endet jedoch abrupt, als ein Unbekannter in ihrem Garten auftaucht. Mehrere Tage lang schleicht er ums Haus – bis er es schließlich wagt, an der Tür zu klingeln und um eine Unterredung mit Kommissar Bellamy bittet. Francoise weist ihn freundlich, aber bestimmt ab und verbietet ihm, ihren Mann noch einmal zu belästigen. Allerdings hat sie sich die Telefonnummer des gehetzt wirkenden Fremden gemerkt und gibt sie notgedrungen heraus, als Paul sie darum bittet. Er ist schon von Berufs wegen ein neugieriger Mensch, und sein Instinkt sagt ihm, dass der Unbekannte seine Hilfe braucht.
Der Fremde drängt sich Bellamy auf und behauptet, er habe im Zuge eines Versicherungsbetrugs einen Obdachlosen umgebracht, um danach ein neues Leben zu beginnen. Die Schuldgefühle und Neurosen des Unbekannten sowie der ganze merkwürdig verzwickte Fall faszinieren den Kommissar dermaßen, dass er eigene Ermittlungen anzustellen beginnt – was Francoise einerseits amüsiert und andererseits nicht unbedingt behagt, auch wenn sie das für sich behält. Als sich schließlich Pauls Halbbruder Jacques, ein schwermütiger, unbeherrschter Alkoholiker und Tunichtgut, bei ihnen einnistet, ist schon bald nicht mehr an Erholung unter südlicher Sonne zu denken.

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