Vorschau


Ab 20. Juni in Erstaufführung:

AU BOUT DES DOIGTS (Der Klavierspieler vom Gare du Nord)

Frankreich 2018 | frz. O.m.U. | 106 Min.
Regie: Ludovic Bernard
Buch: Ludovic Bernard, Johanne Bernard
Kamera: Thomas Hardmeier
Musik: Harry Allouche
Darsteller: Jules Benchetrit, Lambert Wilson, Kristin Scott Thomas, Karidja Touré, Elsa Lepoivre, André Marcon, Michel Jonasz, Xavier Guelf

Bahnhofstrubel in Paris: Menschen strömen durcheinander, gehetzt, anonym. Inmitten dieses geschäftigen Treibens hat sich Mathieu Malinski auf eine Insel zurückgezogen. Der junge Mann sitzt an einem öffentlichen Klavier, er spielt ganz für sich. Dort entdeckt ihn Pierre Geithner, Leiter des Pariser Konservatoriums. Nur zu gern würde er den jungen Mann fördern, doch Mathieu hat schon zu viele Enttäuschungen erlebt und weist ihn ab. Bis zu dem Tag, an dem er wegen Diebstahls vor Gericht steht und niemanden hat, an den er sich wenden kann – außer Pierre, der seine Haftstrafe in Sozialstunden am Konservatorium umwandeln lässt und ihn zum renommiertesten Klavierwettbewerb des Landes anmeldet… Eine berührende Geschichte mit beeindruckender Klaviermusik und hochkarätiger Besetzung.


Voraussichtlich ab 27. Juni in Erstaufführung:

LE GRAND BAIN (Ein Becken voller Männer)

Frankreich 2018 | frz. O.m.U. | 122 Min.
Regie: Gilles Lellouche
Buch: Gilles Lellouche, Ahmed Hamidi, Julien Lambroschini
Kamera: Laurent Tangy
Musik: Jon Brion
Darsteller: Mathieu Amalric, Guillaume Canet, Benoît Poelvoorde, Jean-Hugues Anglade, Virginie Efira

Eine Gruppe Männer im besten Alter und jeder davon mitten in einer handfesten Lebenskrise: Was liegt da näher, als kurzerhand das erste männliche Synchronschwimmteam der lokalen Badeanstalt zu gründen? Mit Badehose und Schwimmhaube will man es mit der eigenen Midlife-Crisis und der internationalen Konkurrenz im Wasserballett aufnehmen. Der Skepsis und dem Spott ihrer Mitmenschen zum Trotz, und gedrillt von zwei ebenfalls ein wenig vom Weg abgekommenen Trainerinnen, begeben sich die Wassersport liebenden Schönschwimmer“ auf ein unwahrscheinliches Abenteuer, an dessen Ende sie über sich hinauswachsen müssen… In seiner wunderbaren neuen Komödie vereint Gilles Lellouche (DAS LEBEN IST EIN FEST) eine bunte Mischung prominenter DarstellerInnen, wie u.a. Mathieu Amalric (GRAND BUDAPEST HOTEL), Guillaume Canet (MEINE ZEIT MIT CÉZANNE), Benoit Poelvoorde (DAS BRANDNEUE TESTAMENT) und Virginie Efira (VICTORIA – MÄNNER UND ANDERE MISSGESCHICKE).




Nome di donnaVorankündigung:
Voraussichtlich ab 18. Juli in Erstaufführung:

NOME DI DONNA

Italien 2018 | ital. O.m.U. | 90 Min.
Regie: Marco Tullio Giordana
Buch: Marco Tullio Giordana, Cristiana Mainardi
Kamera: Vincenzo Carpineta
Musik: Dario Marianelli
Darsteller: Cristiana Capotondi, Marco Maria Torri,
Bebo Storti, Adriana Asti, Renato Sarti, Anita Kravos, Michela Cescon

Nina, eine junge alleinerziehende Mutter, verliert in Mailand ihren Job als Restauratorin. Sie findet Arbeit im Institut Baratta, einem luxuriösen kirchlichen Pflegeheim in der Lombardei, und taucht dort in eine elegante, fast märchenhafte Welt ein. Doch unter der schönen Oberfläche ist ein düsteres Geheimnis verborgen. Als Nina das entdeckt, ist sie gezwungen, sich gegen ihre Kolleginnen zu stellen. Sie muss sich gegen den Direktor des Instituts behaupten, um ihre Rechte durchzusetzen und ihre Würde zu behalten.
Die herausragende, eindrückliche Erzählung von Marco Tullio Giordana und Cristiana Mainardi schildert das lange unterdrückte Problem der sexuellen Belästigung im Berufsalltag, die Ausnutzung von Führungspositionen, aber auch das Schweigen betroffener Frauen.
Der Mailänder Regisseur ist mit früheren Arbeiten wie CENTO PASSI (HUNDERT SCHRITTE) bereits in Venedig und Cannes ausgezeichnet worden.



MATINEEN-PROGRAMM: AUFBRUCH INS JETZT – Der Neue Deutsche Film

Wir freuen uns sehr, als Teil des Begleitprogramms zur Ausstellung von Beat Presser in der Bayerischen Akademie der Schönen Künste (6. Juni bis 28. Juli 2019) drei Sonntagsmatineen mit prominenten Gästen im Theatiner Film präsentieren zu dürfen.

 

 

Sonntag, 23. Juni, 11:00 Uhr:

UNTER DEM PFLASTER IST DER STRAND
R: Helma Sanders-Brahms | BRD 1975 | 103 Min.
Filmscreening und Filmgespräch mit Grischa Huber (Hauptdarstellerin) und Thomas Mauch (Kamera).
Der sieben Jahre nach „68“ entstandene Film formuliert das Lebensgefühl einer Generation.


Sonntag, 30. Juni, 11:00 Uhr:

DORIAN GRAY IM SPIEGEL DER BOULEVARDPRESSE
R: Ulrike Ottinger | BRD 1984 | 150 Min.
Filmscreening und Filmgespräch mit Ulrike Ottinger und Gisela Storch-Pestalozza (Kostümbild).
Eine ironische, opernhafte und fantastisch gestaltete Reflexion über Macht, Identität und die Manipulation der Medien.


Sonntag, 7. Juli, 11:00 Uhr:

MONDO LUX – DIE BILDERWELTEN DES WERNER SCHROETER
R: Elfi Mikesch | D 2011 | 100 Min.
Filmscreening und Filmgespräch mit Elfi Mikesch und Frieder Schlaich (Produzent).
Dokumentarfilm über Werner Schroeter, einen der größten Regisseure und Provokateur des Neuen Deutschen Films.