Vorschau

Im Theatiner:

 

Ab 16. September in Erstaufführung:

PAOLO CONTE – VIA CON ME

Italien 2020 | ital. O.m.U. | 100 Min. | Dokumentarfilm
Regie und Buch: Giorgio Verdelli
Kamera: Federico Annicchiarico
Musik: Paolo Conte
Mit: Paolo Conte, Roberto Benigni, Isabella Rossellini, Luca Zingaretti, Jane Birkin u.a.

Seit Jahrzehnten gehört der italienische Liedermacher Paolo Conte zu den erfolgreichsten und innovativsten Musikern weltweit. Bevor er seine Bühnenkarriere startete, arbeitete er zunächst als Anwalt und Notar und komponierte ab Mitte der 1960er Jahre weltberühmte Songs für Musiker wie Adriano Celentano, der 1968 mit „Azzurro“ einen weltweiten Hit landete.
Regisseur Giorgio Verdelli nimmt uns mit auf eine Reise, die von den Ursprüngen des künstlerischen Schaffens Paolo Contes auf die großen internationalen Konzertbühnen führt. In Contes Atelier in Asti gelingen intime Interviewmomente, die durch umfangreiches Konzert-Archivmaterial und Interviews mit berühmten WeggefährtInnen wie Jane Birkin, Roberto Benigni oder Isabella Rossellini ergänzt werden. Sie lassen das Porträt eines leidenschaftlichen Künstlers entstehen, der in seinen Liedern Emotionen, Perfektion und Grandezza zu einem stimmungsvollen musikalischen Gesamterlebnis verwebt.



Donnerstag 23.09.2021, 20:30 Uhr
Vorstellung in Kooperation mit One Billion Rising München e.V.
Mit einer Einführung zum Film von Romy Stangl, Aktivistin für Menschenrechte, Vorstandsfrau One Billion Rising München e.V., Mitfrau Terre des Femmes und UN Woman Deutschland
www.onebillionrising-muenchen.de


Ab 23. September in Erstaufführung:

EL VIAJE EXTRAORDINARIO DE
CELESTE GARCÍA (Die außergewöhnliche Reise der Celeste García)

Kuba / Deutschland 2018 | span. O.m.U. | 92 Min.
Regie und Buch: Arturo Infante
Kamera: Javier Labrador Deulofeu
Musik: Magda Rosa Galban, Juan Antonio Leyva
Darsteller: Maria Isabel Díaz, Omar Franco, Néstor
Jiménez, Yerlin Pérez, Tamara Castellanos

Celeste García war früher Lehrerin. Jetzt gibt sie als Teilzeitkraft Führungen im Planetarium von Havanna. Eigentlich sehnt sich die 60-Jährige danach, ihr Leben zu verändern.
Eines Tages gibt die Regierung bekannt, dass in der kubanischen Gesellschaft schon seit längerem Aliens in menschlicher Gestalt leben. Einige ausgewählte Kubaner sollen nun die Möglichkeit erhalten, deren Heimatplaneten Gryok kennenzulernen. Da sieht Celeste ihre Chance auf ein erfüllteres Dasein gekommen. Sie nimmt die Einladung an und begibt sich auf eine abenteuerliche Reise. Und sie ist nicht die einzige, die unbedingt dabei sein will.
Die warmherzige und im heutigen Kuba hochpolitische Science-Fiction-Komödie erzählt von Celestes Aufbruch ins Ungewisse, der sie zur ihrer ganz persönlichen Wahrheit und Emanzipation führt.


Voraussichtlich ab 30. September in Erstaufführung:

BAGHDAD IN MY SHADOW

Schweiz / Deutschland / UK 2019 | engl., arab. O.m.U. | 105 Min.
Regie: Samir
Buch: Samir, Furat al Jamil
Kamera: Ngo The Chau
Musik: Walter Mair, Tom Linden
Darsteller: Haytham Abdulrazaq, Zahraa Ghandourm, Waseem Abbas, Maxim Mehmet, Shervin Alenabi

Die selbstbewusste Architektin Amal – vor ihrem Ex-Mann auf der Flucht – arbeitet im Café Abu Nawas, einem beliebten Treffpunkt für Exil-Irakis in London. Ihre Freunde, der Dichter Taufiq und der IT-Spezialist Muhanad, kommen fast täglich vorbei. Taufiq kümmert sich seit dem Tod seines Bruders um seinen Neffen Nasseer, muss aber machtlos dabei zusehen, wie sich dieser unter dem Einfluss eines islamistischen Predigers verändert und sich gegen ihn als Atheisten auflehnt. Muhanad wiederum verließ Bagdad erst vor kurzem, um der Bedrohung zu entkommen, der dort Homosexuelle ausgeliefert sind. Die kleine Gemeinschaft gerät in Gefahr, als Amals Ex-Mann in London auftaucht und zugleich Nasseer dazu verführt wird, gegen die „Gottlosen“ vorzugehen.
Ein Drama, das unter die Haut geht. BAGHDAD IN MY SHADOW zeigt,
wie sich die politische und kulturelle Vergangenheit wie ein Schatten an die Protagonisten heftet, auch außerhalb des Heimatlandes.


Ab 3. Oktober 2021
Am Sonntag, 3. Oktober um 15:00 Uhr: München-Premiere in Anwesenheit der Regisseurin Karin Kaper

WALTER KAUFMANN – WELCH EIN LEBEN!

Deutschland 2021 | O.m.U. | 101 Min. | Dokumentarfilm
Regie und Buch: Karin Kaper und Dirk Szuszies
Kamera: Tobias Rahm, Dirk Szuszies u.v.a.
Musik: Benedikt Schiefer, Suzanna Meier, Daniel Weltlinger
Montage: Tobias Rahm, Dirk Szuszies
Mit: Walter Kaufmann u.v.a.

Im Leben des am 15.4.2021 im Alter von 97 Jahren in Berlin gestorbenen Walter Kaufmann spiegeln sich auf außergewöhnlichste Weise weltweit bedeutende Ereignisse, Katastrophen, Erschütterungen des letzten Jahrhunderts, die bis in unsere Gegenwart wirken. Der Film folgt den wesentlichen Lebenslinien und weltweiten Erfahrungen des Protagonisten. Walter Kaufmann erlebte persönlich die katastrophalen Folgen des Nationalsozialismus. Als Schriftsteller und Korrespondent nahm er regen Anteil an der Bürgerrechtsbewegung in den USA, am Prozeß gegen Angela Davis, an der Revolution in Kuba, den Auswirkungen der Atombombenabwürfe in Japan, der unendlichen Geschichte des israelisch-palästinensischen Konfliktes, der Entwicklung und dem Zusammenbruch der DDR. Der Film bietet jüngeren und älteren Zuschauern eine letzte Gelegenheit, die Welt aus der Perspektive dieses einzigartigen Zeitzeugen vermittelt zu bekommen.


 
 

Voraussichtlich ab 7. Oktober in Erstaufführung:

TITANE

Frankreich, Belgien 2021 | frz. O.m.U. | 108 Min.
Regie und Buch: Julia Ducournau
Kamera: Ruben Impens
Musik: Jim Williams
Darsteller: Vincent Lindon, Agathe Rousselle, Garance
Marillier, Lais Salameh

Ein Junge verschwindet. 10 Jahre später führt ihn eine Serie unaufgeklärter Verbrechen zurück zu seinem Vater. TITANE: Ein Element von größter Widerstandskraft. Unerschütterlich, unzerstörbar, feuerfest.
„Ich wollte einen Film machen, in den man sich zu Beginn unmöglich verlieben kann wegen all der Gewalt – der einen schlussendlich aber dank der charismatischen Charaktere doch berührt und dann tatsächlich als Liebesgeschichte wahrgenommen wird. Oder vielmehr eine Geschichte über die ‚Geburt einer Liebe’, denn in TITANE ist alles eine Frage der freien Wahl.“ Julia Ducournau
Der Gewinner der Goldenen Palme in Cannes 2021!
„Sex mit einem Cadillac, Mischwesen von Mensch und Metall: TITANE von Julia Ducournau ist der Sensationssiegerfilm der 74. Filmfestspiele von Cannes. Von nun an ist alles möglich.“ Süddeutsche Zeitung


 
 

Voraussichtlich ab 14. Oktober in Erstaufführung:

GLI ANNI PIÙ BELLI (Auf alles, was uns glücklich macht)

Italien 2020 | ital. O.m.U. | 129 Min.
Regie: Gabriele Muccino
Buch: Gabriele Muccino, Paolo Costella
Kamera: Eloi Moli
Musik: Nicola Piovani
Darsteller: Pierfrancesco Favino, Micaela Ramazzotti, Kim Rossi Stuart, Claudio Santamaria, Francesco Centorame

Als Kinder sind die vier Freunde Giulio, Gemma, Paolo und Riccardo
unzertrennlich. Doch im Laufe ihres Lebens führen persönliche Schicksalsschläge sowie Giulios und Paolos romantische Gefühle für Gemma dazu, dass sich die Lebenswege der Freunde immer wieder trennen – bis das Schicksal sie auf magische Art und Weise wieder zusammenführt.
Regisseur Gabriele Muccino (ZUHAUSE IST ES AM SCHÖNSTEN) erzählt in seiner neuen Komödie von einer Freundschaft zwischen Menschen, die er über vierzig Jahre hinweg begleitet – von ihrer Jugend in einer italienischen Kleinstadt in den 1980er Jahren bis ins Erwachsenenalter. Der Film spiegelt damit auch die Geschichte eines Landes wieder, das sich im Umbruch befindet. Muccinos Werk ist eine Hommage an die großen italienischen Filmemacher und geht der Frage nach, was uns als Menschen wirklich ausmacht. Eine wunderbare Erzählung über Freundschaft, Liebe und die Suche nach dem eigenen Lebensweg.


Voraussichtlich ab 18.11.2021 in Erstaufführung:

EIFFEL (Eiffel in Love)

Frankreich 2021 | frz. O.m.U. | 108 Min.
Regie: Martin Bourboulon
Buch: Caroline Bongrand
Kamera: Matias Boucard
Musik: Alexandre Desplat
Darsteller: Romain Duris, Emma Mackey, Pierre
Deladonchamps, Alexandre Steiger, Armande Boulanger, Bruno Raffaelli

Der gefeierte Ingenieur Gustave Eiffel hat gerade die Arbeit an der Freiheitsstatue beendet, als er im Auftrag der französischen Regierung etwas wahrhaft Spektakuläres für die Pariser Weltausstellung im Jahr 1889 entwerfen soll. Eigentlich möchte er nur die Metro designen und gerät nun stark unter Druck. Doch als Eiffel seine verloren geglaubte Jugendliebe Adrienne Bourgès
wiedertrifft, inspiriert ihn ihre verbotene Leidenschaft dazu, das Risiko auf sich zu nehmen und die Skyline von Paris für immer zu verändern. 100 Jahre
nach der Französischen Revolution findet so eine ästhetische Revolution statt, die mit Eisen statt Stein die Moderne einläutet.
Das erste Gustave Eiffel gewidmete Filmbiographie ist mit Romain Duris in der Hauptrolle glänzend besetzt und mit Musik von Alexandre Desplat (INTRIGE)
meisterlich untermalt. Regisseur Martin Bourboulon gibt das Versprechen:
»Sie werden den Eiffelturm mit völlig anderen Augen sehen!«



TRIBUTE TO ECM RECORDS
MANFRED EICHER | JEAN-LUC GODARD

„Er sucht, er hört zu, er vernimmt etwas, und dann versucht er auf der ganzen Welt Klanglandschaften zu schaffen, von denen andere Plattenproduzenten nicht einmal eine Ahnung haben.“ (Jean-Luc Godard über Manfred Eicher)

Manfred Eicher wird voraussichtlich bei allen Vorstellungen anwesend sein.