PARIS CALLIGRAMMES

Deutschland / Frankreich 2019 | dt. | 129 Min.
Dokumentarfilm
Regie, Buch und Kamera: Ulrike Ottinger
Sounddesign: Detlef Schitto

Die Filmemacherin und Fotografin Ulrike Ottinger lebte in den 1960er-Jahren als junge Malerin in Paris. In PARIS CALLIGRAMMES sucht sie als Flanierende viele Orte auf, die für sie persönlich wie auch für die 60er-Jahre bedeutsam waren. In der von Fritz Picard geführten Librairie Calligrammes trifft sie deutsche und französische Avantgardisten aus Literatur und Kunst. Die Cinémathèque Française wird für sie zu einem besonderen Anziehungspunkt. Doch Paris war zu dieser Zeit nicht nur Treffpunkt der Intellektuellen und Künstler aus aller Welt, sondern durchlief auch im Nachgang des Algerienkrieges eine schwierige politische Phase der Dekolonisierung.
Text und Bild, ergänzt durch Sprache, Ton und Musik fügen sich zu einem Mosaik, aus dem die Lebensfülle dieser Periode und zugleich die Brüchigkeit aller kulturellen und politischen Errungenschaften spricht. Eine Zeitreise in das Paris der 60er-Jahre, eine Hommage an die Wunderkammer Paris!