CINEMA ITALIA 2020 – BANGLA

Italien 2019, ital. O.m.U., 87 Min.
Regie: Phaim Bhuiyan
Darsteller: Phaim Bhuiyan, Carlotta Antonelli, Alessia Giuliani, Rishad Noorani, Pietro Sermonti

Phaim, ein 22-jähriger Muslim mit bengalischen Wurzeln, lebt mit seiner Familie in dem multiethnischen Stadtteil Torpignattara in Rom. Sein Geld verdient er als Aufseher in einem Museum, nebenbei ist er Kopf einer Rockband. Während eines Konzerts lernt er Asia kennen, eine junge Frau aus einer Künstlerfamilie, die komplett anders tickt: purer Instinkt, keine Regeln. Die beiden verlieben sich – und Phaim stürzt in ein Dilemma: Eigentlich müsste er eine bengalische Frau heiraten. Und wie soll er seine Beziehung mit dem unumstößlichen Gesetz des Islam unter einen Hut bringen: keinen Sex vor der Ehe? Ein Clash der Kulturen als charmante, autobiografische Komödie. Der junge bengalisch-stämmige Regisseur spielt sich und seine Geschichte selbst, mit Witz, Selbstironie und einem gehörigen Schuss Romantik.

„Als Regisseur habe ich versucht, die Komplexität eines Mikrokosmos wie das multiethnische Viertel Torpignattara in Rom auf lockere Art darzustellen: Gebäude mit abbröckelndem Putz und Graffitis, Gesichter in allen Farben, rund um die Uhr geöffnete Obstläden. Moscheen und Kirchen. Junge und Alte. All das ist Torpignattara, das Viertel, wo ich geboren und aufgewachsen bin, und das in meinem Film ebenso mitspielt wie die Schauspieler.“
PHAIM BHUIYAN

Phaim Bhuiyan (* Rom 1995), Sohn einer bengalischen Familie, studiert zunächst Werbedesign und kommt über Youtube zum Film. Er arbeitet als Video-Maker und dreht Videoclips für Rapper und Punk-Rock-Bands der römischen Underground-Szene. Bangla ist sein erster Kinofilm.