MOLECOLE (Moleküle der Erinnerung – Venedig, wie es niemand kennt)

Italien 2020 – 68 Min. – Dokumentarfilm – ital. O.m.U.
Regie & Buch: Andrea Segre
Kamera: Matteo Calore, Andrea Segre
Musik: Teho Teardo
Mit: Elena Almansi, Maurizio Calligaro, Gigi Divari, Giulia Tagliapietra u.a.

Im Frühjahr 2020 sitzt Regisseur Andrea Segre, der seit einigen Jahren in Rom lebt, während des Lockdown in Venedig fest, im Haus seiner Kindheit. Segres Arbeiten über die beiden Wunden der Stadt, das Hochwasser und den Massentourismus, stehen still. Die Stadt gibt vor seinen Augen ihre Natur und ihr Gesicht ohne Touristen preis. Mit der Entdeckung dieser noch nie gesehenen Seite Venedigs beginnt für Segre auch eine Reise zu seinem Vater Ulderico, der Chemiker war. Aufnahmen aus dessen persönlichen Archiven auf Super 8 wechseln sich ab mit Begegnungen mit Bewohnern Venedigs, die von der Beziehung zwischen der Stadt und dem Wasser erzählen. Eine Atmosphäre des Staunens durchzieht den Film, der bis dahin unmögliche Bilder des stillen Venedig festgehalten hat. Eine Liebeserklärung an die Stadt in der Lagune, die auf der Biennale begeisterte. „Eine dokumentarische Filmperle. Einzigartige Bilder des melancholisch verzauberten Venedigs.“ – Programmkino