L’IMPOSSIBLE AMOUR / UNMÖGLICHE LIEBE

19. – 26. Mai 2022
Um unmögliche Liebe geht es nicht nur in der Neuinszenierung der Oper Les Troyens von Hector Berlioz. Passend dazu hat der Regisseur Christoph Honoré eine Filmreihe kuratiert. „L’Impossible amour“ bringt eigene Werke und Lieblingsfilme des Regisseurs auf die Leinwand des Theatiner Filmtheaters und begleitet damit seine erste Arbeit an der Bayerischen Staatsoper, die am 9. Mai Premiere feiert.

Alles über Les Troyens in der Inszenierung von Christophe Honoré:


Donnerstag, 19. Mai, 18:00 Uhr:

PLAIRE, AIMER ET COURIR VITE (Sorry Angel)

Frankreich 2018 | frz. O.m.U. | 132 Min. | ein Film von Christophe Honoré mit Vincent Lacoste, Pierre Deladonchamps, Denis Podalydès
Paris 1993. Schriftsteller Jacques versucht, sich das Leben nicht zu sehr von seiner HIV-Infektion diktieren zu lassen. Als er den jungen Filmemacher Arthur kennenlernt, zögert er, eine Beziehung zu beginnen, weil er ahnt, dass ihnen nicht viel Zeit bleibt. „Ein Wunder, bitter und süß zugleich“ – Variety


Freitag, 20. Mai, 18:00 Uhr:

IN THE MOOD FOR LOVE

Hongkong 2000 | kantonesisch O.m.U. | 99 Min. | ein Film von Wong Kar-Wai mit Maggie Cheung, Tony Leung
Im Hongkong der 60er-Jahre begegnen sich Herr Chow und Frau Chan, deren Partner eine Affäre miteinander haben. Sie verlieben sich ineinander, doch möchten nicht wie alle anderen werden. Selten wurde die Melancholie einer unmöglichen Liebe in bewegenderer Poesie und Musik festgehalten. Goldene Palme in Cannes 2000.


Sonntag, 22. Mai, 18:00 Uhr:

LES NUITS DE LA PLEINE LUNE (Vollmondnächte)

Frankreich 1984 | frz. O.m.U. | 102 Min. | ein Film von Éric Rohmer mit Pascale Ogier, Tchéky Karyo, Fabrice Luchini
Louise zieht zu ihrem Freund Rémi in die Peripherie, behält aber ihre Wohnung in Paris, wo sie wilde Feste feiert. Hier spielt sie gefährlich mit den Gefühlen derer, die sie verführt. Pascale Ogier wurde in Venedig als Beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Einer der wichtigsten Filme aus Éric Rohmers Zyklus Comédies et proverbes!


Montag, 23. Mai, 18:00 Uhr:

LOVE STREAMS

USA 1984 | engl. OF | 140 Min. | ein Film von John Cassavetes mit Gena Rowlands, John Cassavetes, Seymour Cassel
Robert flieht vor der Liebe von Frauen, die er in seinen Romanen verarbeitet. Seine Schwester Sarah hat sich durch ihre erdrückende Liebe von ihrer Familie entfremdet. Als der Fluss ihrer beider Leben sich verbindet, beginnen die beiden verlorenen Seelen zu sich zu finden. LOVE STREAMS suspendiert „die Grenze zwischen Dokumentarischem und Fiktionalem, zwischen Leben und Kino“ (Friederike Horstmann, The Real Eighties).


Dienstag, 24. Mai, 18:00 Uhr:

CAROL

USA 2015 | engl. O.m.U. | 118 Min. | ein Film von Todd Haynes mit Cate Blanchett, Rooney Mara
Im New York der 50er-Jahre führt Carol eine unerfüllte Ehe. Als sie die junge Therese lieben lernt, wird ihr neues Glück von ihrem wohlhabenden Ehemann als Waffe für die Scheidung genutzt. Die berührende Verfilmung von Patricia Highsmith‘ Roman ist eine „hervorragend gezeichnete, intensive Liebesgeschichte“ – Variety


Mittwoch, 25. Mai, 18:00 Uhr:

LA CAPTIVE (Die Gefangene)

Frankreich 2000 | frz. O.m.U. | 108 Min. | ein Film von Chantal Akerman mit Sylvie Testud, Stanislas Merhar, Liliane Rovère
Schriftsteller Simon lebt in einer opulenten Wohnung mit seiner Geliebten Ariane, in deren Liebesgeheimnisse er sich immer mehr hineinsteigert. Inspiriert von Proust zeigt Akerman in hypnotischen Bildern eine erotische Obsession aus feministischem Blickwinkel. Ein befreiender Film zwischen Melodram und psychologischem Thriller à la Hitchcock.