LA GUERRE EST DÉCLARÉE (Das Leben gehört uns)

Prokino - Das Leben geh�rt uns

Prokino - Das Leben gehört uns

Frankreich 2011 – frz. O.m.U. – 100 Min. – Kamera: Sébastien Buchmann – Musik: Pascal Mayer – Buch: Valérie Donzelli, Valérie Donzelli, Jérémie Elkaïm – Regie: Valérie Donzelli. – Mit Valerie Donzelli, Jérémie Elkaïm, César Desseix, Gabriel Elkaïm, Brigitte Sy, Elina Löwensohn, Michèle Moretti, Philippe Laudenbach, Bastien Bouillon, Anne le Ny, Frédéric Pierrot, Béatrice de Staël, Elisabeth Dion.

Ein junges glückliches Paar, Roméo und Juliette. Ihr kleines Kind, Adam. Eine starke Bewährungsprobe. Und die grandiose Liebesgeschichte einer kleinen Familie.
Schwungvoll und mit leichter Hand inszeniert die französische Schauspielerin und Regisseurin Valérie Donzelli (La reine des pommes, 2009) mit ihrem ehemaligen Lebensgefährten Jérémie Elkaïm in der zweiten Hauptrolle diese ebenso authentische wie romantische, autobiografische Geschichte über ein modernes Liebespaar. Vor eine harte Bewährungsprobe gestellt, erklären die beiden Liebenden dem Feind ihres Glücks kurzerhand den Krieg und kämpfen ebenso kraft- wie humorvoll um ihr Happy End. Ein intensiver und berührender Film, der mit seinem entwaffnenden Idealismus, seiner Vitalität und seiner Leichtigkeit bezaubert. Mehrfach ausgezeichnet avancierte Das Leben gehört uns seit der umjubelten Weltpremiere in Cannes zum absoluten Publikums- und Kritikerhit und wurde von Frankreich für den Oscar als Bester fremdsprachiger Film vorgeschlagen. Außerdem wurde Das Leben gehört uns sechs Mal für den César, den wichtigsten französischen Filmpreis, nominiert, u.a. in den Königsdisziplinen Bester Film, Beste Regie, Bestes Drehbuch sowie Beste Hauptdarstellerin.

„Die fantasievolle Leichtigkeit der Chansons, ungehörige Scherze, noch in den schwärzesten Momenten, und Brüche im Rhythmus halten den Film in einem Zustand zauberhafter Poesie, der sich zur Tradition von Jacques Demy offen bekennt. Die formalen Raffinessen entrücken die Erzählung, während eine erhöhte Detailgenauigkeit zugleich einen fast dokumentarischen Eindruck vermittelt.“ Isabelle Regnier, Le Monde
„Mit einer Frische des Blicks und einer Kühnheit im Tonfall umschifft die Schau spielerin und Regisseurin alle Klippen des Erzählens, wie Pathos und Lächerlichkeit. Sie tränkt ihren Film in Musik – der Soundtrack rangiert von der Radioscopie bis zu Vivaldi, mit Helden, denen ein Lied von Biolay über die Lippen kommt – und verwandelt den Leidensweg einer Mutter in eine Choreografie. Kurz und gut, sie macht ihr ganz eigenes Ding. Bravo!“ Marie Sauvion, Le Parisien

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