AMADOR (Amador und Marcelas Rosen)

Alamode - AMADOR (Amador und Marcelas Rosen)

Alamode - AMADOR (Amador und Marcelas Rosen)

Spanien 2010 – span. O.m.U. – 110 Min. – Kamera: Ramiro Civita – Musik: Lucio Godoy – Buch und Regie: Fer nando León de Aranoa. – Mit Magaly Solier, Celso Bugallo, Pietro Sibille, Sonia Almarcha, Juan Alberto de Burgos, Fanny de Castro, Antonio Duran Morris, Eleazar Ortiz, Raquel Pérez, Manolo Solo.
Marcela, eine Rosenverkäuferin, lebt mit ihrem Freund in Madrid. Da ihnen das Geld an allen Ecken fehlt, wird sie die Pflegerin eines alten Mannes namens Amador. Täglich besucht sie ihn und schon bald teilt das ungewöhnliche Paar so manches Geheimnis. Der kluge Amador bemerkt schnell, was Marcelas Freund nicht sieht: Marcela ist schwanger, aber glücklich ist sie nicht. Die besondere Begegnung mit Amador hilft Marcela, die Puzzleteile ihres Lebens wieder zusammenzufügen – doch zu schnell geschieht etwas Unerwartetes und Marcela wird beweisen müssen, dass der Tod dem Leben nicht immer ein Ende setzt.
Nach Princesas und Montags in der Sonne zeigt der spanische Regisseur Fernando León de Aranoa mit Amador und Marcelas Rosen ein poetisches Alltagsmärchen mit einer Mischung aus trockenem Humor und leiser Melancholie.
Die symbolisch starken und bitter-zarten Passagen des Films werden durch einen schwarzen, klugen Humor aufgelockert. Amador und Marcelas Rosen ist modernes, spanisches Kino.
„Der Film geht hierin auch der ethischen Frage nach, ob wir sind was wir sind oder ob erst die Umstände des Lebens uns zu dem machen, was wir sind. In dieser Geschichte wird Marcela feststellen, dass wir – höchst wahrscheinlich zumindest – das sind, wofür wir uns entscheiden. Und das schwierige dabei ist nicht sich zu entscheiden, sondern mit den Konsequenzen zu leben.“ Fernando León de Aranoa

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