L‘ ÉCONOMIE DU COUPLE 
(Die Ökonomie der Liebe)

die-oekonomie-der-liebeFrankreich/Belgien 2016 | frz. O.m.U. | 95 Min.
Kamera: Jean-François Hensgens
Buch: Mazarine Pingeot, Fanny Burdino, Joachim Lafosse, in Zusammenarbeit mit Thomas van Zuylen
Regie: Joachim Lafosse
Darsteller: Bérénice Bejo, Cédric Kahn, Marthe Keller, Catherine Salée, Jade Soentjens, Margaux Soentjens, Philippe Jeusette, Pascal Rogard.

Marie ist genervt, als sie nach Hause kommt: Sie war einkaufen, hat die Zwillinge abgeholt, muss nun das Essen kochen und mit den Kindern die Hausaufgaben machen.Und plötzlich steht auch noch Boris vor ihr. An einem Mittwochnachmittag! Dabei hatten sie ausgemacht, dass er mittwochs erst ab 20 Uhr nach Hause kommt! Nach 15 Jahren Ehe haben Marie und Boris beschlossen, sich scheiden zu lassen. Da Boris nicht über die finanziellen Mittel verfügt, sich eine eigene Wohnung leisten zu können, müssen sie vorerst weiterhin im gemeinsamen Haus wohnen. Keiner von beiden möchte nachgeben. In ihrer Wut und Verzweiflung sind sie unfähig, einen Kompromiss zu finden. Zudem macht die erloschene Liebe den Alltag unerträglich, jeden Tag gibt es Streit über Nichtigkeiten: über das Schreiben von SMS, über die Fußballschuhe der Mädchen …
„Was bleibt übrig, wenn sich die Liebe zweier Menschen aufgelöst hat? Bei Marie und Boris ein gemeinsames Haus, bezahlt von ihr, aufwändig renoviert von ihm – und zwei Töchter. […] 15 Jahre lang sind mal Zuneigung, mal Zorn, mal Bitterkeit gewachsen in den Partnern, und irgendwo müssen sich diese wilden Gefühle nun entladen, irgendwo in dem Seelengefängnis, zu dem das gemeinsame Heim geworden ist.“ Filmfest München