Caché

Prokino - Caché

Prokino - Caché

Frankr./Österr./Ital./BRD 2004 – frz. O.m.U. – 117 Min. – Kamera: Christian Berger – Buch und Regie: Michael Haneke. – Mit Juliette Binoche, Daniel Auteuil, Annie Girardot, Maurice Bénichou, Lester Makedonsky, Bernard le Coq, Walid Afkir, Daniel Duval, Nathalie Richard, Denis Podalydès, Aissa Maiga.
Festival Cannes 2005: Goldene Palme für beste Regie, Preis der internationalen Filmkritik FIPRESCI, Preis der Ökumenischen Jury. 5 Europäische Filmpreise, u.a. für Bester Film, Beste Regie, Bester Darsteller.
Eine anonym geschickte Videokassette vergiftet das erfolgreiche Leben von Georges. Eigentlich ist auf diesen Bildern nichts Kompromittierendes zu sehen: Ein Auto wird geparkt, eine Tür fällt ins Schloss. Stille. Doch gerade diese Stille macht die Filmaufnahmen so bedrohlich: Was will der Fremde, der Georges Laurents Leben und das seiner Familie mit beunruhigender Geduld dokumentiert und ihm in Form von Videobändern zukommen lässt? Noch dazu zusammen mit naivgrotesken Zeichnungen, die den Horrorphantasien eines Kindes entsprungen zu sein scheinen?
Georges ist Moderator einer erfolgreichen Literaturtalkshow im Fernsehen, und deshalb vermutet seine Frau Anne zunächst einen verrückten Fan hinter den rätselhaften Filmaufnahmen. Doch das Gefühl der Beklemmung wird immer stärker und bringt Georges‘ und Annes bürgerlichintellektuelles Leben zwischen Literatursendungen, Vernissagen und Abendeinladungen allmählich aus dem Gleichgewicht. Während Anne noch offen über die rätselhafte Post spricht, beginnt sich die Stille der seltsamen Videobänder auf Georges auszubreiten. Die beiliegenden Zeichnungen beunruhigen ihn und bringen etwas in ihm zum Klingen. Meist sind es Strichmännchen mit blutig roter Kehle. Auf der letzten allerdings ist ein Huhn zu sehen, mit durchschlagenem Hals …
Ein Gespinst aus Geheimnissen und Lügen, aus Schuld und Misstrauen breitet sich aus – bis Georges sich erinnert –
Ein packendes Verwirrspiel mit der Wahrheit und mit einer Vergangenheit, die keine Ruhe mehr lässt.

Website zum Film