Visconti

22,00 

Herausgegeben von Rolf Schüler und dem Berliner Filmkunsthaus Babylon e.V., Berlin 1995
Sieben Texte von Alfons Arns, Johannes Beringer, Stefan Flach, Norbert Grob, Peter Nau, Susanne Röckel und Rolf Schüler, zwei historische Filmkritiken von André Bazin und ein Gespräch mit Michelangelo Antonioni
96 Seiten, zahlreiche schwarz-weiße Abbildungen
ca. 24 x 16,5 cm

„Eine Dokumentation in Vollständigkeit würde bei diesem Künstler, der so ganz der umfassenden Geste verpflichtet war, gar nicht erst anzustreben sein. Davon ging ich aus, als ich das vorliegende Buch plante und den Autoren freie Hand in ihren Beiträgen ließ. Wie sollte man auch all die weitverzweigten Talente und die epische Ausführlichkeit Viscontis zwischen zwei Buchdeckeln unterbringen? […]
Den schönsten Eindruck davon, wer der Mensch Visconti war und wie er arbeitete, überliefert Michelangelo Antonioni in einem Gespräch, in dem er sich an den Kollegen erinnert, mi dem er früh in Kontakt gekommen ist und der so anders war als er selbst.“ Rolf Schüler

„Er suchte seinen eigenen Weg, die Welt in kinematografischen Begriffen auszudrücken und er schein keine Unsicherheit zu kennen. Er hatte noch keine Kamera in der Hand gehabt, dennoch machte er den Eindruck eines erfahrenen Profis…“ Michelangelo Antonioni
„Was mich an Luchino immer erstaunt und fasziniert hat, war seine außerordentliche Fähigkeit, dem Leben ausschließlich das zu entnehmen, was ihm gefiel, und all den Rest abzulehnen. Er ließ sich stets in vollem Vertrauen von seinem Instinkt leiten, und aus dieser Gelassenheit hat er eine Methode des Lebens und der Arbeit gemacht; eine eiserne Methode, auch in ihrer Unordnung.“ Michelangelo Antonioni