THE EUPHORIA OF BEING (Das Glück zu leben)

Ungarn 2019 | ungar. O.m.U. | 83 Min. | Dokumentarfilm
Regie & Buch: Réka Szabó
Kamera: Claudia Kovács
Musik: Balázs Barna
mit Éva Fahidi, Emese Cuhorka

Kann ein Tanz all dies gleichzeitig sein: Bewegungslust und schmerzhafte Lebenserinnerung, Traumatherapie, kindliches Spiel und intimer Dialog? Ja, das ist auf strahlende, beglückende Weise möglich. Die ungarische Regisseurin und Choreographin Réka Szabó zeigt in THE EUPHORIA OF BEING den Entstehungsprozess einer Performance, in der die 90-jährige Éva Fahidi und die 60 Jahre jüngere Modern-Dance-Ballerina Emese Cuhorka einen grandiosen Pas de deux erarbeiten. Éva Fahidis Schicksal, als Einzige ihrer Familie das KZ Auschwitz überlebt zu haben, wird in getanzten Dialog übersetzt. Die international ausgezeichnete Tänzerin Emese wird zum Medium für Éva Fahidi mit ihrer ruhigen Präsenz und Würde. Ein großartiger, berührender Dokumentarfilm über Zeitzeugenschaft und die intensive Beziehung zwischen drei Frauen aus drei Generationen.
Großer Preis der Sémaine de la critique in Locarno 2019 und Publikumspreis auf dem DOK.fest München 2020!