Vorschau


Ab 12. Mai in Erstaufführung:

LAST FILM SHOW (Das Licht, aus dem die Träume sind)

Indien / Frankreich 2021 | gujarati O.m.U. | 112 Min.
Regie & Buch: Pan Nalin
Kamera: Swapnil S. Sonawane
Musik: Cyril Morin
DarstellerInnen: Bhavin Rabari, Bhavesh Shrimali,
Richa Meena, Dipen Raval

Der große Saal, die rauschenden Farben, das Rattern des Filmprojektors – die Welt von Samay, der in einem kleinen Dorf in Indien lebt, wird auf den Kopf gestellt, als sein Vater ihn zum ersten Mal ins örtliche Kino mitnimmt. Danach ist er sich sicher: Er möchte Filme machen! Kurzerhand beginnt Samay die Schule zu schwänzen und seine Zeit lieber im Projektionsraum zu verbringen, wo er in fantastische Welten eintaucht. Doch die Idylle droht ein jähes Ende zu finden, als das Kino schließen soll. Um seinen Traum zu verwirklichen, muss Samay die Rettung des Kinos selbst in die Hand nehmen. CINEMA PARADISO in Indien: eine wunderbar zärtliche Liebeserklärung an die Kraft des Kinos.


L’IMPOSSIBLE AMOUR / UNMÖGLICHE LIEBE
19. – 26. Mai 2022

Um unmögliche Liebe geht es nicht nur in der Neuinszenierung der Oper Les Troyens von Hector Berlioz. Passend dazu hat der Regisseur Christoph Honoré eine Filmreihe kuratiert. „L’Impossible amour“ bringt eigene Werke und Lieblingsfilme des Regisseurs auf die Leinwand des Theatiner Filmtheaters und begleitet damit seine erste Arbeit an der Bayerischen Staatsoper, die am 9. Mai Premiere feiert.

Alles über Les Troyens in der Inszenierung von Christophe Honoré:



FOKUS AUF POLEN: Lost and Found
Rahmenprogramm der Ausstellung „Stille Rebellen. Polnischer Symbolismus um 1900” (25.03.2022 – 07.08.2022) in der Kunsthalle München: Drei Stummfilmvorführungen mit Live-Musik. Organisiert vom Adam-Mickiewicz-Institut mit Theatiner Film, der Nationalen Filmothek – Audiovisuelles Institut (FINA) und dem Pilecki-Institut Berlin.


Voraussichtlich ab 26. Mai in Erstaufführung:

MAIXABEL (Eine Geschichte von Liebe, Zorn und Hoffnung)

Spanien 2021 | span. O.m.U. | 115 Min.
Regie: Icíar Bollaín
Buch: Icíar Bollaín & Isa Campo
Kamera: Javier Agirre Erauso
Musik: Alberto Iglesias
DarstellerInnen: Blanca Portillo, Luis Tosar, Urko Olazabal, María Cerezuela

Elf Jahre nach dem tödlichen Anschlag durch die ETA auf den Politiker Juan María Jáuregui erhält seine Witwe Maixabel Lasa eine Nachricht: Einer der Attentäter möchte sie sprechen. Er verbüßt seine Strafe im Gefängnis, nachdem er mit der baskischen Terrorgruppe gebrochen hat. Ihrem Zweifel und Schmerz zum Trotz akzeptiert Maixabel, dem Mörder ihres Mannes von Angesicht zu Angesicht zu begegnen. Icíar Bollaín (ROSAS HOCHZEIT, YULI) begibt sich in die jüngere Vergangenheit Spaniens und erzählt nach wahren Begebenheiten eine Geschichte von Dialog und Versöhnung zwischen tief gespaltenen Seiten. In den Hauptrollen glänzen Blanca Portillo (ZERRISSENE UMARMUNGEN) und Luis Tosar (MA MA). MAIXABEL erhielt zahlreiche Auszeichnungen und Nominierungen zum Spanischen Filmpreis. Ein tief ergreifender und differenzierter Film über Annäherung und Gerechtigkeit und ein hoffnungsvolles Plädoyer, Brücken zu bauen.


Voraussichtlich ab 2. Juni 2022:

FRANCE

Frankreich, Deutschland, Italien, Belgien 2021 | 134 Min. | frz. O.m.U.
Regie & Buch: Bruno Dumont
Musik: Christophe
Kamera: David Chambille
DarstellerInnen: Léa Seydoux, Benjamin Biolay, Blanche Gardin, Juliane Köhler

Starjournalistin France de Meurs ist schwer beschäftigt mit ihrem Leben als Talkshow-Moderatorin, Kriegsreporterin, Mutter und Ehefrau. In ihrer narzisstischen Art inszeniert sie zynisch die Wirklichkeit. Nach einem Autounfall, bei dem sie einen Rollerfahrer verletzt, gerät ihre wohlgeordnete Welt außer Kontrolle. France steht nun selbst im Zentrum des Skandals und fällt in eine existentielle Krise. Wie kann sie mit einer Realität leben, in der sie die Erzählung nicht kontrollieren kann?
FRANCE ist eine geistreiche, tiefschwarze Komödie über die Medienwelt und ein Melodram über das aufgewühlte Innenleben einer Frau, die möglicherweise keines hat. Starschauspielerin Léa Seydoux (DIE GESCHICHTE MEINER FRAU, NO TIME TO DIE) beweist im neuen Film des preisgekrönten Regisseurs Bruno Dumont (DIE FEINE GESELLSCHAFT) ihr großartiges Talent. Daneben glänzen Juliane Köhler und Benjamin Biolay. „Kompromisslos und intensiv!“ – The Hollywood Reporter


Voraussichtlich ab 21. Juli in Erstaufführung:

LES AMOURS D`ANAÏS (Der Sommer mit Anaïs)

Frankreich 2021 | 98 Min. | frz. O.m.U.
Regie & Buch: Charline Bourgeois-Tacquet
Musik: Nicola Piovani
Kamera: Noé Bach
DarstellerInnen: Anaïs Demoustier, Valeria Bruni Tedeschi, Denis Podalydès

Anaïs ist 30 Jahre alt und hat zu wenig Geld. Sie hat einen Freund, den sie nicht sicher liebt. Sie trifft Daniel, dem sie sofort gefällt. Aber Daniel lebt mit Émilie zusammen… die auch Anaïs gefällt. LES AMOURS D`ANAÏS ist die Geschichte einer modernen Heldin, die unruhig und energisch ihren Weg sucht. Elegant und phantasievoll inszeniert Regisseurin Charline Bourgeois-Tacquet eine junge Frau in all ihrer Komplexität an einem Wendepunkt ihres Lebens, und spielt dabei mit den Grenzen von Fakt und Fiktion. Im Geiste von Maurice Pialat, Woody Allen und Éric Rohmer erzählt der Film eine sinnliche Liebesgeschichte mit den Schauspielgrößen Anaïs Demoustier, Valeria Bruni Tedeschi und Denis Podalydès. Das unwiderstehliche Debüt eröffnete die Sémaine de la Critique in Cannes 2021. Eine wundervolle Komödie und Ode an das Weibliche, die begeistert. „Eine Seifenblase der ausgelassenen Freude“– ELLE