Vorschau


Ab 7. November in Erstaufführung:

FAHIM (Das Wunder von Marseille)

Frankreich 2019 | frz. O.m.U. | 107 Min.
Regie: Pierre François Martin-Laval
Buch: Pierre François Martin-Laval,Thiebault Vanhulle, Philippe Elno
Kamera: Régis Blondeau
Musik: Pascal Lengagne
Darsteller: Isabelle Nanty, Gérard Depardieu, Assad Ahmed,
Mizanur Rahaman

Hals über Kopf muss der achtjährige Fahim aus seiner Heimat Bangladesch fliehen, während seine Mutter und die Geschwister zurückbleiben. Sein Vater Nura und er machen sich auf den beschwerlichen Weg nach Frankreich.
Kaum in Paris angekommen, beginnt erneut ein zermürbender Spießrutenlauf und die ersehnte Aufenthaltsgenehmigung rückt in weite Ferne. Doch dank seiner außerordentlichen Begabung für Schach findet Fahim in Sylvain – einem Schachtrainer – einen Förderer und Freund. Als seinem Vater die Ausweisung droht, hat Fahim nur noch ein Ziel: Er muss die französische Schachmeisterschaft gewinnen, damit ihre Flucht nicht umsonst war.
FAHIM erzählt mit viel Gefühl, aber auch Humor die unglaubliche wahre Geschichte eines Jungen, der für seinen Traum alles gibt. In der Hauptrolle überzeugt der junge Laiendarsteller Assad Ahmed neben Gérard Depardieu (CYRANO DE BERGERAC) und Isabelle Nanty (DIE FABELHAFTE WELT DER AMÉLIE).


Ab 7. November in Erstaufführung.
Am 12. November um 18:00 Uhr ist Mario Adorf zu Gast im Theatiner!

ES HÄTTE SCHLIMMER KOMMEN KÖNNEN – MARIO ADORF

Deutschland 2019 | 98 Min.
Regie: Dominik Wessely
Buch: Dominik Wessely, Herbert Schwering
Kamera: Hajo Schomerus
Musik: Maciej Sledziecki
mit Mario Adorf, Senta Berger, Margarethe von Trotta

Wie bekommt man so ein reiches und vielfältiges Leben wie das des Schauspielers Mario Adorf in einen einzigen Film? Man gewinnt ihn als Hauptdarsteller des Dokumentarfilms über sein Leben. Und lässt ihn machen.
Mario Adorf, geboren in der Eifel ‒ der Vater ein Italiener, den er nur einmal als Erwachsener gesehen hat ‒ hat zahlreiche Bösewichte gespielt, auch in Italowestern oder in Volker Schlöndorffs „Die Blechtrommel“. Trotz zahlreicher Engagements in Hollywood ist er ein zutiefst europäischer Weltstar geblieben. Und ein großartiger Theaterschauspieler – so wie jetzt gerade, sympathisch und selbstironisch, bei seiner Abschiedstournee „Zugabe“. In diesem Film begegnet er selbst den Stationen seines Lebens, die er sehr intensiv und sehr persönlich zu präsentieren weiß. Dank der Spielleidenschaft Adorfs gerät dieser Dokumentarfilm zu einem Meisterstück des Filmporträts. (FDDF)



Voraussichtlich ab 21. November in Erstaufführung:

TUTTO QUELLO CHE VUOI (Alles was du willst)

Italien 2017 | ital. O.m.U. | 106 Min.
Regie und Buch: Francesco Bruni
Kamera: Arnaldo Catinari
Musik: Carlo Virzì
Darsteller: Andrea Carpenzano, Giuliano Montaldo,
Donatella Finocchiaro, Arturo Bruni Antonio Gerardi,
Raffaella Lebboroni

Alessandro ist 22 und hängt den ganzen Tag mit seinen Freunden aus dem Viertel rum. Widerwillig nimmt er einen Job an. Er soll den 85jährigen Poeten Giorgio auf Spaziergängen begleiten. Ein Dichter, der von seiner Umwelt längst vergessen worden ist. Die Begegnung mit dem Alten, dem die zunehmende Alzheimer-Krankheit die Klarsicht, aber nicht Würde und Eleganz geraubt hat, verändert Alessandro, ohne dass es ihm und seinen Freunden bewusst wird. Auch nicht, als sie entdecken, dass Giorgio sie zu einem Schatz führen könnte, den US-Soldaten bei Kriegsende in der Toskana versteckt haben sollen.
Francesco Bruni (SCIALLA!) gelingt eine liebevolle und stimmige Komödie. Wunderbar auch die Wiederbegegnung mit Giuliano Montaldo, einem der großen Altmeister des italienischen Kinos, der in der Rolle des Dichters glänzt.
Ausgezeichnet mit zwei italienischen Filmpreisen David di Donatello und dem Publikumspreis der Cinema Italia-Tournee 2018.


27. November bis 4. Dezember

FRANZÖSISCHE FILMWOCHE

Feiern Sie mit uns den französischen Film!
Zum ersten Mal findet die französische Filmwoche in München statt!
In Zusammenarbeit mit dem Institut Français zeigen wir eine Woche lang exklusive Premieren frankophoner Filme in Deutschland, Previews und Klassiker. Selbstverständlich in französischer Sprache mit Untertiteln. Auch für das jüngere frankophile Publikum ist etwas dabei!

 

Das Programm finden Sie hier:

 
 
 

Voraussichtlich ab 28. November in Erstaufführung:

LA BELLE ÉPOQUE (Die schönste Zeit unseres Lebens)

Frankreich 2019 | frz. O.m.U. | 115 Min.
Regie und Buch: Nicolas Bedos
Kamera: Nicolas Bolduc
Musik: Nicolas Bedos, Anne-Sophie Versnaeyen
Darsteller: Daniel Auteuil, Fanny Ardant, Guillaume Canet, Denis Podalydès, Dora Tillier

Victor, ein desillusionierter Mittsechziger, wird von seiner Frau Marianne vor die Tür gesetzt. Als Antoine, ein brillanter Unternehmer, ihm eine Attraktion der neuen Art anbietet, sieht er sein Leben auf den Kopf gestellt: Zwischen Theaterkulisse und historischer Rekonstruktion ermöglicht das Unternehmen „Time Travellers“ den Kunden, in die Zeit ihrer Wahl zurückzureisen. Victor beschließt, die prägendste Zeit seines Lebens nochmals zu erleben: die 70er-Jahre, als er seine große Liebe kennenlernte…
Nicolas Bedos beweist in seinem zweiten Spielfilm nach DIE POESIE DER LIEBE sein Talent für geschliffene Dialoge. Hochkarätig besetzt mit Daniel Auteuil (LE BRIO), Fanny Ardant (8 FRAUEN), Guillaume Canet (ZWISCHEN DEN ZEILEN) und Doria Tillier (DIE POESIE DER LIEBE), verbindet LA BELLE ÉPOQUE bittersüße Nostalgie und Zukunftsversprechen. Die romantische Komödie feierte Weltpremiere in Cannes 2019.


Voraussichtlich ab 28. November in Erstaufführung:

ANGELO

Österreich / Luxemburg 2018 | frz. / dt. O.m.U. | 111 Min.
Regie: Markus Schleinzer
Buch: Markus Schleinzer, Alexander Brom
Kamera: Gerald Kerkletz
Darsteller: Makita Samba, Alba Rohrwacher, Larisa Faber, Kenny Nzogang, Lukas Miko, Gerti Drassl, Michael
Rotschopf u.a.

Anfang des 18. Jahrhunderts: Als eine Gruppe versklavter Männer aus Afrika nach Europa verschleppt wird, ist unter ihnen auch ein zehnjähriger Junge. Zum Studienobjekt auserkoren wird er auf den Namen Angelo getauft und erhält eine umfangreiche Ausbildung. Schnell wird er als exotischer, aber europäisierter Kammerdiener in Europa herumgereicht, bis an den kaiserlichen Hof in Wien. Erst das Dienstmädchen Magdalena erkennt mehr in ihm als nur ein Ausstellungsstück und verliebt sich in ihn. Als die Liaison der beiden auffliegt, wird klar, dass er trotz Bildung und Christianisierung ein Fremder geblieben ist…
ANGELO basiert auf historischen Begebenheiten und erzählt von Identität, Legendenbildung und Selbstinszenierung. An der Hauptfigur werden Sehnsüchte und Zuschreibungen sichtbar, die bis heute den Umgang Europas mit Menschen anderer Weltgegenden bestimmen.
“Formal atemberaubend und politisch höchst brisant.“ Variety


Voraussichtlich ab 5. Dezember in Erstaufführung:

HORS NORMES (Alles außer gewöhnlich)

Frankreich 2019 | frz. O.m.U. | 113 Min.
Regie und Buch: Éric Toledano & Olivier Nakache
Kamera: Antoine Sanier
Musik: Grandbrothers
Darsteller: Vincent Cassel, Reda Kateb, Hélène Vincent, Bryan Mialoundama, Alban Ivanov, Benjamin Lesieur, Marco Locatelli

Der neue Film des Regie-Duos von ZIEMLICH BESTE FREUNDE und DAS
LEBEN IST EIN FEST! HORS NORMES erzählt die wahre Geschichte von zwei Männern, die den unerschütterlichen Willen haben, die Welt für sich und für andere besser zu machen. Bei ihrer Arbeit mit autistischen jungen Menschen und ihren Betreuern vollbringen Bruno und Malik tagtäglich kleine Wunder: Mit viel Engagement, Feingefühl und Humor gelingt es den beiden, aus vielen unterschiedlichen Persönlichkeiten eine Gemeinschaft zu formen, in der jeder Einzelne die Chance bekommt, über sich hinaus zu wachsen. Vincent Cassel (GAUGUIN) und Reda Kateb (DJANGO) spielen die beiden Betreuer höchst beeindruckend und mit viel Witz. Die Regisseure Éric
Toledano und Olivier Nakache zeigen in ihrem Herzensprojekt Humanismus und Humor als wichtigste Grundlage menschlicher Beziehungen.
„Ein warmer, einfühlsamer Film“ The Times


Nome di donnaVorankündigung:
Voraussichtlich 5. Dezember in Erstaufführung:

NOME DI DONNA

Italien 2018 | ital. O.m.U. | 90 Min.
Regie: Marco Tullio Giordana
Buch: Marco Tullio Giordana, Cristiana Mainardi
Kamera: Vincenzo Carpineta
Musik: Dario Marianelli
Darsteller: Cristiana Capotondi, Marco Maria Torri,
Bebo Storti, Adriana Asti, Renato Sarti, Anita Kravos, Michela Cescon

Nina, eine junge alleinerziehende Mutter, verliert in Mailand ihren Job als Restauratorin. Sie findet Arbeit im Institut Baratta, einem luxuriösen kirchlichen Pflegeheim in der Lombardei, und taucht dort in eine elegante, fast märchenhafte Welt ein. Doch unter der schönen Oberfläche ist ein düsteres Geheimnis verborgen. Als Nina das entdeckt, ist sie gezwungen, sich gegen ihre Kolleginnen zu stellen. Sie muss sich gegen den Direktor des Instituts behaupten, um ihre Rechte durchzusetzen und ihre Würde zu behalten.
Die herausragende, eindrückliche Erzählung von Marco Tullio Giordana und Cristiana Mainardi schildert das lange unterdrückte Problem der sexuellen Belästigung im Berufsalltag, die Ausnutzung von Führungspositionen, aber auch das Schweigen betroffener Frauen.
Der Mailänder Regisseur ist mit früheren Arbeiten wie CENTO PASSI (HUNDERT SCHRITTE) bereits in Venedig und Cannes ausgezeichnet worden.


Voraussichtlich ab 19.12.2019 in Erstaufführung:

DEUX MOI (Einsam Zweisam)

Frankreich / Belgien 2019 | frz. O.m.U. | 110 Min.
Regie: Cédric Klapisch
Drehbuch: Cédric Klapisch, Santiago Amigorena
Kamera: Élodie Tahtane
Musik: Loïc Dury, Christophe Minck
Darsteller: François Civil, Ana Girardot, Camille Cottin, François Berléand, Simon Abkarian

Rémy und Mélanie sind 30 Jahre alt und leben im gleichen Viertel in Paris, nur ein paar Schritte voneinander entfernt. Während Mélanie nach vielen Verabredungen den Glauben an die Liebe verloren hat, schafft es Rémy kaum, überhaupt ein Date zu bekommen. Sie leben nebeneinander her, ohne sich zu begegnen und verirren sich in den Untiefen des modernen Großstadtlebens – doch ohne es zu ahnen, bewegen sich beide in eine gemeinsame Richtung…
Dem französischen Kult-Regisseur Cédric Klapisch (L’AUBERGE ESPAGNOLE, DER WEIN UND DER WIND) ist es wieder gelungen, den Puls einer Generation gekonnt einzufangen. Mit leichter Hand und voller Zärtlichkeit erzählt der Film davon, dass jede Beziehung damit beginnt, sich selbst zu lieben und bürstet damit die Konventionen der romantischen Komödie gegen den Strich. In den Hauptrollen sind die Schauspieler der Stunde Ana Girardot (DER WEIN UND DER WIND) und François Civil (CELLE QUE VOUS CROYEZ) zu sehen.


Voraussichtlich ab 26. Dezember in Erstaufführung:

LE MYSTÈRE HENRI PICK (Der geheime Roman des Monsieur Pick)

Frankreich / Belgien 2019 | frz. O.m.U. | 100 Min.
Regie: Rémi Bezançon
Buch: Rémi Bezançon, Vanessa Portal, David Foenkinos (Buchvorlage)
Kamera: Antoine Monod
Musik: Laurent Perez Del Mar
Darsteller: Fabrice Luchini, Camille Cottin, Alice Isaaz, Bastien Bouillon, Hanna Schygulla, Josiane Stoleru

Auf einer Insel in der Bretagne liegt die geheimnisvolle Bibliothek der zurückgewiesenen Bücher. Hier entdeckt die junge Verlegerin Daphné ein großartiges Manuskript und beschließt, es zu publizieren. Der Roman wird sofort zum Bestseller. Doch der Autor Henri Pick, ein bretonischer Pizzabäcker, ist seit zwei Jahren tot. Seine Witwe kann sich nicht erinnern, ihn jemals schreiben gesehen zu haben –
außer Einkaufszettel. Der berühmte Literaturkritiker Jean-Michel ist überzeugt, dass Betrüger am Werk sind. Er will ans Licht bringen, wer den Roman wirklich geschrieben hat. Nach einer Vorlage von David Foenkinos verwickelt LE MYSTÈRE HENRI PICK den Zuschauer mit hinterlistigem Humor in ein Versteckspiel voller Finten und Überraschungen, toll besetzt mit Fabrice Luchini (DAS ZWEITE LEBEN DES MONSIEUR ALAIN) und Camille Cottin (PHOTO DE FAMILLE).