Inhalt

Seit der 1912 erfolgten Aufteilung Marokkos zwischen Spanien und Frankreich, als Tanger zur internationalen Zone erklärt wurde, wimmelte es dort von Zuwanderern und Touristen.
Das Gefühl, sich nicht in einem Staat, sondern in einer Art Niemandsland zu befinden, in dem jeder tat,
was ihm gefiel, faszinierte sie. Von dieser Zeit, die längst vergangen ist, berichtet uns Peter Goedel, aber
in ihrer Verschränkung mit dem Heute. So hat er eine Figur eingeführt (Armin Mueller-Stahl), die – einer verlorenen Liebe nachtrauernd – durch die Boulevards und Gassen des nunmehr marokkanischen Tangers flaniert und ihre eigene, zum Teil zwielichtige Vergangenheit noch einmal an den alten Schauplätzen durchlebt. Zusammen mit den veristischen Bild- und Tondokumenten bildet dieser fiktive Faden eine wundervolle Synthese, in der die Kunst des Erzählers, das Wissen des Forschenden und eine bis in die Fingerspitzen gehende Musikalität zu einem Ganzen von eigentümlichster Schönheit zusammentreten. – Peter Nau

Spielzeiten

  • Sa 18:00
  • mit Regisseur!