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Anlässlich der aktuellen Ausstellung and order von Annika Eriksson im Kunstverein München wird ihr Werk Arbeitswelt (2003) erneut gezeigt. Die Arbeit entstand ursprünglich vor dreiundzwanzig Jahren im Auftrag des Kunstvereins für Erikssons erste Einzelpräsentation an der Institution.
Ursprünglich vom 11. bis 23. Oktober 2003 als Dreikanal-Videoinstallation im Kunstverein München präsentiert, wird Arbeitswelt hier in einer 50-minütigen Einkanalfassung gezeigt.
Arbeitswelt wurde im Herbst 2002 in den Münchner Büros des Rückversicherungsunternehmens Swiss Re gedreht. Kurz nach der Übernahme des in München ansässigen Rückversicherers Bayerische Rück verlegte das Unternehmen seine Mitarbeiter*innen in eine neu fertiggestellte, voll verglaste Firmenzentrale, deren Architektur die damals vorherrschenden Unternehmensideale von Transparenz und Offenheit widerspiegelte. Die Videoinstallation umfasst Gespräche mit 55 Mitarbeiter*innen, die Eriksson einlud, ihren Lieblingsort im neuen Gebäude zu zeigen, sich selbst und ihre Tätigkeit vorzustellen und darüber zu reflektieren, was der Begriff „Sicherheit“ für sie bedeutet. Gemeinsam zeichnen diese Gespräche ein vielschichtiges Porträt eines Arbeitsplatzes im Wandel, in dem institutionelle Veränderungen weniger durch offizielle Darstellungen als durch die Stimmen, Gewohnheiten und alltäglichen Beobachtungen derjenigen sichtbar werden, die diesen Wandel unmittelbar erleben.
Im Anschluss an die Vorführung findet ein Gespräch zwischen Annika Eriksson und der französischen Kuratorin und Autorin Juliette Desorgues statt.
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Coinciding with Annika Eriksson’s current exhibition and order at Kunstverein München, this screening revisits Arbeitswelt (2003), commissioned for the artist’s first solo presentation at the institution twenty-three years ago.
Originally shown as a three-channel video installation from 11 to 23 October 2003, Arbeitswelt is presented here in a 50-minute single-channel version.
Arbeitswelt was filmed at the Munich offices of the reinsurance company Swiss Re in autumn 2002. Shortly after acquiring the Munich-based reinsurer Bayerische Rück, the company relocated its employees to a newly completed glass headquarters, whose architecture reflected the corporate ideals of transparency and openness prevalent at the time. The piece comprises interviews with 55 employees, who were invited by Eriksson to show their favourite spot in the new building and reflect on what the idea of ’security‘ means to them. Together, these conversations form a perceptive portrait of a workplace in transition, where institutional change is encountered less through official narratives than through the voices and everyday observations of those living through it.
The screening will be followed by a conversation between Annika Eriksson and the French curator and writer Juliette Desorgues.
Spielzeiten
- Do 19:30

