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Bundesfilmpreis 1978: Filmband in Silber für die Produktion!

Frei nach der spätromantischen Novelle „Aus dem Leben eines Taugenichts“ von Joseph von Eichendorff. Eine Komödie über die Sehnsucht nach Freiheit und Anpassung, über Phantasie vs. Vernunft, die Parallelen zwischen der romantischen Erzählung und der 68er-Generation reflektiert. Dabei setzt sich der Film stark mit den Anfängen des Films, mit Slapstick und Situationskomik auseinander: Der Taugenichts ist eine Kunstfigur, ähnlich Charlie Chaplin oder Buster Keaton. Eine wichtige Rolle spielt auch die Musik von Hans Werner Henze, die wie der Film Motive ironisch zitiert und kommentiert.

Ein junger Mann sucht Anfang des 19. Jhd. die Freiheit: Um der Gesellschaft zu entfliehen, wandert er nach Süden, landet in einem Schloss in Wien, arbeitet dort eher lustlos als Gärtner und Zolleinnehmer, verliebt sich, zieht weiter nach Italien und kehrt nach einigen Abenteuern schließlich nach Österreich zurück, wo ihn eine bürgerliche Laufbahn erwartet.

Spielzeiten

  • So 18:00