
- 01.10.2026
- ab 01. Oktober in Erstaufführung
- DE
- 2026
- dt./engl. O.m.U.
- 90 Min.
- Ulrike Franken, Michael Loeken
- Ulrike Franken, Michael Loeken
- Jörg Adams, Hajo Schomerus
- Maciej Śledziecki
- Jonathan Franzen u.v.a.
Inhalt
Die Zahl und die Diversität der Vögel gehen weltweit dramatisch zurück. Gleichzeitig entdecken immer mehr Menschen die Welt der Vögel für sich: Sie alle haben eine ganz eigene Geschichte, die sie zu Birdwatchern gemacht hat. Der Blick durchs Fernglas ist dabei auch eine Suche nach etwas Ursprünglichem, Einzigartigem, Wahrem. Auf fast magische Weise scheint sich diese Suche auf den Zuschauer zu übertragen, als ginge man mit geschärften Sinnen aus dem Kino in eine andere Welt. Unser Film wendet den Blick von den Vögeln zurück auf die Menschen, die uns mit ihrer Liebe zu den Vögeln und ihrer Hingabe zur Natur begeistern. So begegnen wir auch dem weltberühmten Autor Jonathan Franzen, der sagt: „Ein Grund, warum Wildvögel so wichtig sind ist der, dass sie unsere letzte, beste Verbindung zu einer natürlichen Welt darstellen, die ansonsten im Schwinden begriffen ist.“
Umweltpolitisch brisant, ernst, aber auch humorvoll, zeichnet der Film in cineastischen Bildern und intensiven Soundwelten das Bild einer Gesellschaft in einer großen Krisen- und Umbruchsituation. Der Film wird zur Erzählung von Zweifel und Hoffnung, Leben und Tod, vom Bleiben und Verschwinden. Und die Vögel werden auf eine berauschende, fast unheimliche Art zur Metapher für den Zustand der Welt.
„Sie warten auf einen Gesang, hoffen auf eine Entdeckung durch die Linse ihres Fernglases. Menschen, die ihr Herz an Vögel verloren haben, sind geduldig und behutsam. Einer der Prominentesten in dieser Gemeinschaft ist Jonathan Franzen. Es ist eine Liebe zu einer Welt, die immer mehr vom Verschwinden bedroht ist. Ein Film über stillen Aktivismus.“ / They listen for birdsong, hoping to spot something through the lenses of their binoculars. People who have lost their hearts to birds are patient and gentle. One of the most prominent figures in this community is Jonathan Franzen. It is a love for a world that is increasingly in danger of disappearing. A film about quiet activism. – Ysabel Fantou / DOK.fest München
